Bestseller
Nummer eins Bestsellerliste wurde mir nahegelegt zu lesen, Feuchtgebiete von Charlotte Roche. Selbige kenn ich ja noch damals von Viva und Pro Sieben aus "Charlotte Roche trifft...", immer nach Stefan Raab, als der einem früher noch nicht jeden Tag auf die Nerven ging.
Und jetzt hats mir mein Bruder angeboten zu lesen, weil der quasi Mainstream und immer das kaufen, was Nummer eins. Also hab ichs in einer langweiligen Minute begonnen, in etwa fünfzig Seiten lang ausgehalten und dann aufgehört. Einfach nur grauslich. Die Geschichte eines achtzehnjährigen genitalfixierten Baungats, deren Grauslichkeit wohl aus der Trennung der Eltern und der Gestörtheit der Mutter resultiert. Sie wischt Toilettensitze mit ihrer Muschi sauber, würde gern einmal eine Pizza mit fünf verschiedenen Spermasorten essen und leckt sich nach dem Betrachten ihres herausgeschnittenen eitrigen Arschlochs die blutigen Finger. Danke, Frau Roche, aber das wollen wir nicht sehen.
Frau Roches Erfolgsrezept ist einfach: man schreibt einen Roman über ein rebellisches achtzehnjähriges Mädchen, streut dazwischen immer wieder Wörter wie Arschficken, Muschi und Schwanzlutschen, lässt die Hauptperson des öfteren masturbieren und ihren Genitalpilz essen, nennt es einen Tabubruch und hofft, dass die Kritiker einen hochleben lassen, weil sie Angst haben, ansonsten als prüde zu gelten.
Ich, wie gesagt, hab nach etwa fünfzig Seiten aufgehört und mir gedacht: "Wozu bitte soll ich mir das antun und weiterlesen?" Sollte der Rest des Buches - was ich jedoch bezweifle - anders sein, so möge mir man das mitteilen und ich werde es fertiglesen.
Und jetzt hats mir mein Bruder angeboten zu lesen, weil der quasi Mainstream und immer das kaufen, was Nummer eins. Also hab ichs in einer langweiligen Minute begonnen, in etwa fünfzig Seiten lang ausgehalten und dann aufgehört. Einfach nur grauslich. Die Geschichte eines achtzehnjährigen genitalfixierten Baungats, deren Grauslichkeit wohl aus der Trennung der Eltern und der Gestörtheit der Mutter resultiert. Sie wischt Toilettensitze mit ihrer Muschi sauber, würde gern einmal eine Pizza mit fünf verschiedenen Spermasorten essen und leckt sich nach dem Betrachten ihres herausgeschnittenen eitrigen Arschlochs die blutigen Finger. Danke, Frau Roche, aber das wollen wir nicht sehen.
Frau Roches Erfolgsrezept ist einfach: man schreibt einen Roman über ein rebellisches achtzehnjähriges Mädchen, streut dazwischen immer wieder Wörter wie Arschficken, Muschi und Schwanzlutschen, lässt die Hauptperson des öfteren masturbieren und ihren Genitalpilz essen, nennt es einen Tabubruch und hofft, dass die Kritiker einen hochleben lassen, weil sie Angst haben, ansonsten als prüde zu gelten.
Ich, wie gesagt, hab nach etwa fünfzig Seiten aufgehört und mir gedacht: "Wozu bitte soll ich mir das antun und weiterlesen?" Sollte der Rest des Buches - was ich jedoch bezweifle - anders sein, so möge mir man das mitteilen und ich werde es fertiglesen.
Hotblack Desiato - 8. Sep, 22:34
Also ohne ein Wort daraus zu kennen, stimme ich dir rein von Inhalt und Aufmachung auf vollster Linie zu. Tabubrüche in guter Hinsicht funktionieren anders. Ich habe diesbezüglich gerade ein großartiges Buch gelesen.
@ Kontrapunkt: toller Beitrag: Aber du hättest noch ein "Achtung Ironie" drüber schreiben sollen. obwohl du arg überzeichnest bin ich mir nicht sicher ob er von allen lesern auch ironisch verstanden wird.
keine Angst: zumindest ich habe es erkannt.